About
Über
Odour Odessa ist ein autodidaktischer Künstler aus Nürnberg. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Skulptur, Installation und Objektkunst. Ausgangspunkt ist die Beschäftigung mit Oberflächen, Material und räumlicher Form, die aus seiner frühen Graffiti-Praxis hervorgegangen ist.
Aus dieser Erfahrung entwickelt er eine reduzierte, grafische Formsprache, die sich im Studio zu dreidimensionalen Arbeiten und ortsbezogenen Interventionen weiterführt.
Odour Odessa begann seinen Blick für den idealen Untergrund nicht nur hinsichtlich dessen Sichtbarkeit für Passanten zu schärfen, sondern begeisterte sich mehr und mehr für besondere Oberlächen und Strukturen. Diesen räumt er bis heute für den optimalen Ausdruck eines Werkes den gleichen Raum wie den sonstigen gestalterischen Mitteln ein.
Während des Gestaltungsprozesses spielt sich so stets ein handlungsleitender Dialog der Materialstruktur mit dem Künstler ab, die dann auch dem späteren Betrachter eine wesentliche Leitfunktion für das visuelle Abtasten des Objekts bietet.
Das Ergebnis sind spannungsreiche Kontraste zwischen unverfälschten Oberflächen und Materialien welche konträr zu klar arrangierten Flächen und Formen existieren.
Getrieben von dem Wunsch, den optimalen Zustand von Harmonie im Werk zu finden, vertraut er auf die Stärke der einfachen Form.
Die so entstehende Reduktion der bildnerischen Mittel beleuchtet jedes Element klar in seiner eigenständigen Wirkung. Die Ehrlichkeit, welche sich auf diese Weise ergibt und welche sich nicht durch optische Ablenkungen verzerren lässt, fasziniert ihn.
Im Schaffensprozess selbst oszilliert der Künstler stets zwischen Grafik und Handwerk. Dabei wahrt er eine ausgewogene Balance zwischen haptischer Materialität und präziser Formgestaltung.
Der dem Suchen nach Fundstücken oder geeigneten Wandflächen innewohnende Entdeckertrieb bildet zugleich die Grundlage der Motivfindung. Inspiriert von Werken der konkreten Kunst und der abstrakten Malerei finden auch einfache Objekte und Formen aus dem Alltag Eingang in das skulpturale Schaffen sowie in die Arbeiten auf Wand.
Im Alltag wie auf Reisen sammelt er sowohl neue Untergründe für Wandobjekte als auch Objekte und Formen, die im Studio zur Basis seines skulpturalen Schaffens werden.
Was die Wahl der Motive letztlich begünstigt, bleibt dem Betrachter verborgen. Für ihn fungieren die Arbeiten vielmehr als Spiegelfläche für eigene Erinnerungen und mentale Bilder. Die auf den ersten Blick schlichte Wirkung der Werke täuscht dabei über die zugleich angelegten optischen Fallstricke hinweg. Gerade die Einfachheit und Klarheit der Motive laden zu einer weit gefassten Deutung ein, die einerseits schlicht und unschuldig, andererseits aber auch psychologisch doppeldeutig ausfallen kann – und damit letztlich mehr über den Betrachter als über den Künstler Preis gibt.
Exhibitions
Ausstellungen
2023 Der verz. Garten d. P. m. d. P.
München (D) - „ToxTox Store“
Schaufenster Installation
2023 GoHo Ateliertage
Nürnberg (D) - „Studio Krieg“
Duo-Ausstellung mit Lucas Krieg
2023 Muralto
Penzberg (D) - „Galerie 17“
Einzelausstellung
2020 Look what i became
Nürnberg (D) - „Weinerei“
Einzelausstellung
2020 Auf der Laube
Berlin (D) - Studio Hütte
Gruppenausstellung
2019 Frutti Tutti
München (D) - „Farbenladen“
Gruppenausstellung
2018 Stroke Artfair
München (D) - Werksviertel
Kunstmesse
2018 Auf dem Holzweg in die Zukunft
München (D) - „Die Färberei“
Duo-Ausstellung mit Martin Gerstenberger
2017 Getting Up
Nürnberg (D) - „Anemoi-Shop“
Duo-Ausstellung mit Lucas Krieg
2015 Ladengestaltung
Nürnberg (D) - „Anemoi-Shop“
Wandgestaltung
2013 The Walls Have Eyes
Nürnberg (D) - „StreetArt-Café“
Gruppenausstellung
2013 Ladengestaltung
Nürnberg (D) - „Der Walfisch“
Wandgestaltung
2013 Mädchen & Jungen
Nürnberg (D) - „Nordkurve“
Duo-Ausstellung mit Mina Reischer
2012 Wandgestaltung
Nürnberg (D) - AEG Areal
Wandgestaltung
2012 Stroke Artfair
Berlin (D) - Postbahnhof
Kunstmesse
2012 SupermART
Nürnberg (D) - Quelle Areal
Kunstmesse
2012 Schwarz Rot Gold
Nürnberg (D) - „Nordkurve“
Gruppenausstellung
2011 Welcome to Odessa
Erlangen (D) - „Transfer“
Einzelausstellung
Mural Festivals
Festivals
2025 ibug 2025
Chemnitz (D)
2023 ibug 2023
Leipzig (D)
2022 texttage.nuernberg 2022
Nürnberg (D)
2022 Blaue Nacht
Nürnberg (D)
2022 OPENART
Örebro (S)
2021 mattheuer | v.g.z.
Reichenbach im Vogtland (D)
2021 Kunstlabor II
München (D)
2021 Kulturviertel Regensburg | PLK
Regensburg (D)
2021 RoomBoom
Schkeuditz (D)
2019 ibug 2019
Reichenbach im Vogtland (D)
2019 Licata Street Art Festival
Licata (I)
2018 ibug 2018
Chemnitz (D)
2018 Kunstlabor I
München (D)
2018 NurbanArt
Nürnberg (D)
2017 ibug 2017
Chemnitz (D)
2016 ibug 2016
Limbach-Oberfrohna (D)
2015 ibug 2015
Plauen (D)
2014 ibug 2014
Crimmitschau (D)
2014 StadtLandWand
Nürnberg (D)
Artist Residencies
Künstlerresidenzen
2022 OPENART
Örebro (S) - OPENART, Örebro kommun
Künstlerresidenz
2020 Shift/Walls
Nürnberg (D) - Künstlerhaus Nürnberg
Künstlerresidenz
Filmsets
Filmkulissen
2020 Chamber Of Time
Erfurt/Weimar (D)
Filmkulisse für "Chamber Of Time", ein Stopmotion/Kurzfilm von Marcus Grysczok
